Landesfeuerwehrverband Bayern gibt Tipps für ein sicheres Fest

In der dunklen Jahreszeit zünden wir alle gerne Kerzen an und schmücken den Weihnachtsbaum mit echten Kerzen oder mit Lichterketten. „Die weihnachtliche Stimmung darf aber nicht dazu verleiten, die Gefahr von Kerzen und elektrischen Lichtern zu unterschätzen, denn in der Weihnachtszeit sind Weihnachtsbaum und Adventskranz die häufigsten Brandursachen.“, appelliert der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. Alfons Weinzierl an die Bürger. Es gibt einige Tipps, die wenn sie beachtet werden, die Advents- und Weihnachtstage sicherer für alle machen.

Daher sind die Feuerwehren – in Bayern sind das 7.700 Freiwillige Feuerwehren und 7 Berufsfeuerwehren in den Städten Augsburg, Fürth, Ingolstadt, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg – in der Weihnachtszeit in ständiger Bereitschaft, im Falle eines Feuers den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern zu Hilfe zu kommen.

Brandschutz-Tipps im Überblick

  • Vermeiden Sie das Austrocknen der Tannenzweige von Kränzen und Bäumen durch Wässern oder das Besprühen mit Wasser.
  • Halten sie leicht entflammbare Gegenstände (z.B. Vorhänge) in einem ausreichend großen Sicherheitsabstand von Kerzen und Lichterketten.
  • Lassen sie Kerzen nie unbeaufsichtigt. Löschen sie Kerzen beim Verlassen des Raums aus.
  • Unterlagen für Kränze und Kerzenhalter sollten nicht brennbar sein.
  • Streichhölzer und Feuerzeuge immer an einem sicheren Ort, für Kinderhände unzugänglich, aufbewahren.
  • Kaufen Sie Lichterketten nur mit GS- oder CE-Prüfzeichen und beachten Sie bei der Anbringung im Außenbereich, dass diese auch dafür geeignet sind (Kennzeichnung „IP 44“).

Der LFV Bayern empfiehlt: halten Sie eine Vase oder einen Eimer mit Wasser, besser noch einen Feuerlöscher parat, um einen möglichen Brand sofort löschen zu können, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Sollte das Feuer nicht mehr zu löschen sein, schließen Sie die Tür zum Brandraum, bewahren Sie bitte Ruhe und rufen sie sofort Hilfe über die gebührenfreie und aus allen Fest- oder Handynetzen zu erreichende Notfallnummer 112. Über den Notruf wird ihre nächst gelegene Feuerwehr verständigt.

Eine große Gefahr bei Bränden geht nicht in erster Linie vom Feuer, sondern vom Brandrauch aus. Drei Atemzüge können schon tödlich sein. Die nützlichen und oft lebensrettenden Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko einer Rauchgasvergiftung enorm, weil sie rechtzeitig bei einem Brand Alarm geben. Sie sollten deshalb in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen und sind das ideale Geschenk zum Nikolaus oder zu Weihnachten.

Quelle: LFV Bayern e.V.